Alle Artikel von Dietmar Karweina

Nr. 8 – Dickes Fell im Praxisalltag

Medizinische Fachangestellte erleben täglich an der Anmeldung und am Telefon, dass immer mehr Patienten gestresst und fordernd agieren – manche werden sogar verbal übergriffig.

In diesem Praxis-Tipp zeige ich Ihnen, wie Sie sich als medizinische Fachangestellte fordernden Patienten gegenüber sympathisch durchsetzen können.

Konkret bedeutet das,

  • dass Vorwürfe und Kritik Sie nicht treffen, sondern an Ihnen vorbei ziehen,
  • dass Sie in schwierigen Situationen ruhig bleiben, den Überblick behalten und souverän agieren,
  • dass Sie Ihre Vorschläge klar, deutlich und unmissverständlich auf sympathische Art und Weise ausdrücken und
  • dass Sie sinnlose Diskussionen wertschätzend beenden können.

Nr. 7 – Geförderte Beratung

Diese Problemfelder gibt es häufig in Arztpraxen:

  • Das Qualitätsmanagement ist nicht integriert.
  • Arbeitsgebiete, Arbeitsabläufe und Verantwortlichkeiten sind nicht klar definiert. Es gibt immer wieder Missverständnisse und Besprochenes wird nicht achhaltig umgesetzt.
  • Das Team zieht nicht 100 %ig an einem Strang.
  • Permanente Unzufriedenheit bei Patienten und beim Praxisteam kosten viel Zeit und Kraft.
  • Dieser Dauerstress ist die Ursache für Überlastung, Demotivation, Fehlzeiten und Kündigungen.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt Fördermittel für Beratungsleistung in mittelständischen Unternehmen zur Verfügung.

In diesem Praxis-Tipp zeige ich die Inhalte und Ziele der Beratung.

Nr. 6 – Die Best Practice-Analyse

So wie Ihre solide Anamnese die Basis für den Therapieerfolg ist – ist diese Potenzial-Analyse die Basis für Ihren Praxiserfolg!

Das Angebot einer qualitativ hochwertigen medizinischen Leistung und die gleichzeitige Realisierung eines guten Praxisergebnisses, sind nur auf der Grundlage eines professionellen und funktionierenden Praxismanagements möglich.

Über alle Fachgruppen und Praxisformen bzw. -größen betrachtet, werden aber nur durchschnittlich 53% der für ein reibungslos funktionierendes Praxismanagement notwendigen Regelungen und Instrumente eingesetzt.

Die Potenzial-Analyse „Best Practice Management“ des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) zeigt Ihnen, wie erfolgreich Sie im Vergleich zu anderen Arztpraxen wirklich sind und welche Bereiche Sie gezielt verbessern können, um Ihre Praxisziele zu erreichen.

Das für alle Fachrichtungen, Praxisformen und -größen geeignete, validierte System ermöglicht Praxisinhabern, mit Hilfe von Arzt-, MFA- und Patienten-Analysebögen eine vollständige Analyse mit Best-Practice- und Fachgruppen-Benchmarking durchzuführen, um auf diese Weise einen Überblick ihrer an objektiven Parametern gemessenen Praxismanagement-Qualität zu erhalten.

Nr. 5 – Privatleistungen erfolgreich ausbauen

Insgesamt steigt das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung. Darum gibt es bei Patienten einen interessanten Rollenwechsel:

Vom Patienten zum Gesundheitskonsumenten!

Das ist der Grund, warum der Gesundheitsmarkt kontinuierlich wächst. Für viele ist dabei die Kompetenz und Seriosität von Ärzten und MFA entscheidend. Deshalb macht ein erweitertes Angebot beispielsweise zum Thema „Prävention“ in fast jeder Fachrichtung Sinn.

Ob Ihre Angebote jedoch gerne angenommen werden und ob Patienten diese oft weiterempfehlen entscheidet sich, wie professionell und gleichermaßen sensibel und seriös Sie Privatleistungen kommunizieren und präsentieren.

In diesem Praxis-Tipp präsentiere ich die 5 Schritte für den erfolgreichen Ausbau von Privatleistungen.

Nr. 4 – Praxisteams souverän führen

Mitarbeiter zu führen ist anspruchsvoll und komplex!

Führungskräfte in der Arztpraxis sind oft unsicher, was, wann und wie gesagt werden darf und muss. Sie sollen menschlich und zugleich unfehlbar sein – ein schwieriger Spagat. Deshalb benötigen Sie konstruktive und wertschätzende Führungs-„Kraft“, damit Führungsinstrumente wirken und gleichzeitig motivieren.

In diesem Praxis-Tipp präsentiere ich die 5 Prinzipien für ein souveränes und werteorientiertes Führen.

Nr. 2 – Telefonische Erreichbarkeit realisieren

Die Telefonische Erreichbarkeit ist in vielen Arztpraxen ein großes Problem mit gravierenden Folgen:

  • Praxisteams sind gestresst, weil Patienten sich erst einmal beschweren, dass sie so schwer durchkommen. Das kostet Zeit und Nerven.
  • Patienten rufen erst gar nicht an und kommen direkt in die Praxis – so ergibt sich ein unnötig hohes Patientenaufkommen in der Praxis.
  • Privat-Patienten buchen woanders ihren Termin.

In diesem Praxis-Tipp präsentiere ich 5 Punkte für eine maximale Erreichbarkeit.

Nr. 1 – Das Terminmanagement optimieren

Das Terminmanagement stößt an Grenzen, wenn es zu viele Patienten mit zu hohen Erwartungen gibt. Für viele Patienten ist immer alles dringend und soll am besten gleich und ausführlich behandelt werden. Es wird Patienten jedoch viel zu leicht gemacht, Begehrlichkeiten durchzusetzen.

Ein professionelles Terminmanagement hat klar definierte Strukturen, und zwar nach medizinischer Notwendigkeit und Dringlichkeit. In diesem Praxis-Tipp präsentiere ich 5 Punkte für ein funktionierendes Terminmanagement.

Privatleistungen seriös ausbauen: Immer mehr Patienten wollen IGeL

Inzwischen geben Patienten im Jahr über eine Milliarde Euro für IGeL aus. Hausärzte sind tendenziell eher zurückhalten, was das Angebot an Privatleistungen betrifft. Und doch gibt es einige IGel, die medizinisch sinnvoll sind und den Erfolg einer Therapie unterstützen. Wie Ärztinnen und Ärzte seriös ihren IGeL-Umsatz steigern.

Erschienen in: „Arzt & Wirtschaft – September 2018″

Praxiskommunikation: Zeitfresser reduzieren

Kennen Sie das? Irgendwie ist jeder Tag zu kurz. Die Pausen entfallen, der Feierabend rückt immer weiter nach hinten und an Wochenenden wird wieder Unerledigtes nachgearbeitet. Doch mit einer neu strukturierten Praxisorganisation können Sie wieder mehr Zeit für sich gewinnen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten in Ihrem Praxisalltag 20 Prozent mehr Zeit, weil die Abläufe reibungslos funktionieren? Was hätten Sie davon? Mal wieder eine nennenswerte Mittagspause? Pünktlich Feierabend? Mehr Zeit für Familie und Hobby? Mehr Zeit für Privatleistungen?

Erschienen in: „Arzt und Wirtschaft“ – April 2018″