Ärgerliche, unverschämt fordernde und aggressive Patienten kosten Zeit und Nerven, können die Praxisatmosphäre belasten und das Team demotivieren. Eine abgestufte Kommunikationsstrategie hilft, sie positiv zu stimmen, sie zu erziehen oder, wo das nicht möglich ist, sie loszuwerden.

Die Kommunikation mit Patienten und damit eine souveräne Patientenführung ist anspruchsvoller geworden. Auf der einen Seite soll der Patient sich in einer Arztpraxis wertgeschätzt fühlen, auf der anderen Seite soll er aber auch Verständnis für die Praxisgegebenheiten aufbringen und diese möglichst wohlwollend akzeptieren. Ärgerliche und aggressive Patienten wollen genau das gar nicht – und immer mehr Teams sagen, dass sie häufiger und auch massiver auftreten. Warum ist das so? Es gibt mehrere Gründe:

Erschienen in: Der Allgemeinarzt, 2013; 35 (19) Seite 28-32